Schutzkonzept

Wo Begegnungen zwischen Menschen stattfinden, gibt es immer auch Konflikte oder Fehlverhalten. Man kann das nicht vollständig verhindern. Aber man kann dafür sorgen, dass Regeln klar kommuniziert sind, dass Fehlverhalten thematisiert und nicht verschwiegen wird, dass es einen Plan gibt, wenn etwas passiert.

Das ist wichtig. Die Evangelische Kirche in Deutschland stellt sich der Verantwortung, die sie trägt. Denn Kirche ist ein Raum der Begegnung. Und damit immer auch gefährdet, Fehlverhalten Raum zu geben. In der Vergangenheit wurde das nicht thematisiert, im Gegenteil, oft genug wurde es vertuscht. Die Forum-Studie von 2024 hat das aufgedeckt. Auf allen Ebenen von Kirche, von der EKD bis zu Ihrer Kirchengemeinde hier vor Ort, wird dieses Thema nun umfassend angegangen.

Ein Schritt dazu sind die Schutzkonzepte, die jede kirchliche Einrichtung erarbeitet. In ihnen wird die eigene Haltung zum Thema (sexualisierte) Gewalt geklärt. Es wird geschaut, wo Risiken liegen. Und was zu tun ist, wenn es zu Fehlverhalten kommt.

Rechts finden Sie das Schutzkonzept unserer Kirchengemeinde. Allerdings ohne die sogenannte Risikoanalyse, denn diese liegt allein dem Kirchenvorstand vor. Wenn Sie aber Anmerkungen haben, oder an der Risikoanalyse mitarbeiten wollen, können Sie sich gerne an das Pfarramt wenden.

Sollten Sie innerhalb unserer Einrichtung Fehlverhalten beobachtet oder selbst erlebt haben, wenden Sie sich bitte an eine Person Ihres Vertrauens. Das kann Pastorin Johanna Bierwirth sein, oder eine Person aus dem Kirchenvorstand. Es kann aber auch jemand aus dem Interventionsteam des Kirchenkreises sein, die Kontakte finden Sie rechts. Wenn Sie sich nicht an eine Person vor Ort wenden möchten, ist die Fachstelle zur Prävention sexualisierter Gewalt ein Anlaufpunkt, oder die unabhängige Zentrale Anlaufstelle.help!.